Macedonian Air Force 2007
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Mazedonien, auch Makedonien oder FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia) genannt, erlangte 1991 seine staatliche Unabhängigkeit infolge des Zerfalls Jugoslawiens. Anders als bei der Abspaltung von Kroatien und Slowenien ging dies glücklicherweise ohne kriegerische Handlungen von statten. Doch Serbien zog praktisch alle militärischen Mittel aus Mazedonien ab. Der junge Staat musste sich in den folgenden Jahren neu ausrüsten. Anfänglich beschaffte man für die Luftwaffe Transporthubschrauber vom Typ Mi-17. Diese mussten zu Beginn wegen des damals noch für ganz Ex-Jugoslawien geltenden Waffenembargos zivil immatrikuliert werden. Albaner aus dem benachbarten Kosovo und aus dem eigenen Land begannen im Jahr 2000 einen Bürgerkrieg mit dem Ziel, Teile Mazedoniens mit Albanien zusammen zu schliessen. Die Regierung Mazedoniens kaufte infolge dessen in der Ukraine 22 gebrauchte Hubschrauber und Kampfflugzeuge der Typen Mi-8, Mi-24 und Su-25. Mit dem Einsatz dieser Mittel gelang es den Konflikt rasch zu einem Ende zu führen. Der Albanischen Minderheit im Land wurden daraufhin auch mehr Rechte zugestanden.
Mazedoniens Hauptziel für die Zukunft ist - neben der Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit und dem Beitritt zur EU - der Beitritt zur NATO. Um den Weg hierfür zu ebnen, werden die Streiträfte bereits jetzt dafür vorbereitet. Dazu gehört auch die Modernisierung der Mi-17 Transporthubschrauber und der Mi-24 Kampfhubschrauber. Um Kosten zu sparen wurden die vier Su-25 bereits vor Jahren stillgelegt und zum Verkauf ausgeschrieben. Basis für alle Mittel der Luftwaffe ist der Flugplatz Skopje-Petrovec, die An-2 fliegt oft auch von Kumanovo aus.